:: Jazzility - der Sound virtuoser Teamarbeit

:: About beeing Jazzile

Die Musikerin Corinne Bailey Rae sagte im Interview mit dem Radiosender Bridge 90.0 (ab Minute 17:45): „(…) the jazz thing to me is just amazing because jazz is all about – obviously – democracy and freedom. It’s a bunch of people and it’s like sometimes it’s this guy’s turn to shine, sometime is this guy’s, sometimes it’s this guy’s. And you’re all like deciding in the moment who’s gonna take the lead. So, to me, Jazz is like the ultimate freedom music.“ 

Diese Beschreibung des grundlegenden Wesens und Charakters von Jazz-Musik erinnert sehr an das Zusammenspiel eines konsequent und selbstverständlich sich selbst organisierenden Teams.

Es ist Glück, ein in diesem Sinne wirklich agiles Team bei seiner Arbeit zu beobachten oder sogar selbst Mitglied eines solchen zu sein. Dabei wird man vor allem auf Leichtigkeit stoßen. Teams, die mit dem Begriff agil assoziiert oder geschmückt werden, sind hochgradig leistungs- und anpassungsfähig.  Beobachtet man sie, stellt man u.a. folgende Phänomene fest:

    • Jedes Mitglied im Team respektiert und schätzt jedes andere Mitglied hinsichtlich seiner Fähigkeiten, Talente, Erfahrungen und Kompetenzen.

    • Jedes Mitglied stellt sein Wissen und seine Fähigkeiten uneingeschränkt zur Verfügung und gibt diese an andere Mitglieder weiter.

    • Konstruktive Kritik und aktives Feedback werden als Grundlage einer positiven Kollaboration geschätzt und genutzt.

    • Die fachliche Kompetenz eines Team-Mitglieds ist untrennbar mit seiner Entscheidungsautorität verbunden.

    • Alle Mitglieder im Team behandeln einander wie erwachsene Individuen und schätzen jedwede Individualität.

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Beobachtet man derartige Teams, erinnert das frappierend an die Musiker eines Jazzensembles, wie es von Corinne Bailey Rea skizziert wurde. Jedes Mitglied des Ensembles beherrscht mindestens ein Instrument. Jeder leistet mit seinen musikalischen Fähigkeiten und Talenten einen individuellen Beitrag, der die Komposition lediglich als Grundstruktur und Orientierungshilfe nutzt. Die gemeinsame Musik entsteht jedoch nicht alleine durch das Festhalten und Wiederholen der vorgegebenen Noten. Die individuelle Interpretation und das Einbringen von Soli verleihen der Kollaboration der Musiker erst ihre Virtuosität und ihre Leichtigkeit. 

Jeder Musiker ist mit der Materie vertraut, beherrscht die Regeln und Strukturen der Musik und vor allem sein Instrument. Keiner im Ensemble besteht jedoch auf seinen eigenen Vorstellungen, wie eine Komposition zu spielen ist. Sondern alle bringen sich und ihre Ideen ein, respektieren die der Mitspieler, lassen sie gewähren, folgen einander und unterstützen sich. So kann letztlich ein gemeinsames Stück Kunst entstehen. Die Musiker befinden sich in einem kollektiven Flow und wissen im Vorfeld nicht, wie exakt das Endergebnis aussehen wird. Es ist der Virtuosität des Zusammenspiels überlassen und kann mit dem Wort Jazzility beschrieben werden. 

Das LaCoCa-Modell und die LaCoCa-Methode stellen für den Aufbau und das Zusammenspiel eines jazzile Teams die Struktur zur Verfügung: sozusagen die Instrumente, die Noten und eine Sprache. Mit diesen Mitteln kann eine leichte und virtuose Zusammenarbeit der Teammitglieder entstehen.

Wenn Sie weitergehende Fragen zum Aufbau von jazzile Teams haben, unterstützen wir Sie gerne. Senden Sie uns einfach eine Nachricht über das Kontaktformular

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Weitergehende Veröffentlichungen zu diesem Thema finden sie über die nachfolgenden Links:

:: From Agile to Jazzile — The sound of virtuoso teamwork

:: Was kommt nach der Agilität?

©Andreas Slogar 2009 - 2020 - laCoCa™, Anatomy of agile Organisations™ sind eingetragene Wortmarken, 2009 - 2020 - Impressum & Haftungsausschluss - Datenschutzerklaerung - CC BY-NC-ND 4.0